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Oper | Gastspiel Landestheater Coburg DER BARBIER VON SEVILLA In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Gioacchino Rossini erlebte bei der Uraufführung allerdings einen echten Theater-Albtraum: ein Geiger fiel der Länge nach hin, als eine Saite riss, eine Katze lief über die Bühne: Unter Gelächter, Geschrei und Buh-Rufen musste der Vorhang fallen. Rossini ließ sich von all dem nicht beirren. Er hatte angeblich ohnehin nur 26 Tage Zeit gehabt, diese Oper zu vollenden. Wie so eine Aufführung damals entstand, hat er selbst einmal festgehalten: „Ich hatte ja gar nicht die Zeit, meine Partituren zweimal durchzulesen. Man lässt mir doch nur sechs Wochen pro Oper. Einen Monat davon vergnüge ich mich – soll ich das etwa machen, wenn ich alt bin? Und in den letzten beiden Wochen komponiere ich dann jeden Morgen ein Duett oder eine Arie, die noch am Abend geprobt wird.“ Dass unter solchen Umständen Arien wie Rosinas „Una voce poco fa“ entstanden sind, lässt uns heute bestens gelaunt staunen. alle Fotos (c) Andrea Kremper
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