SCHAUSPIEL
TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN
// Arthur Miller
Bildergalerie
Willy Loman träumt den American Dream. Doch während seine Familie bereits aus diesem erwacht ist, kämpft er mit Händen und Füßen gegen die Realität an, die sich unweigerlich ihren Weg in sein Leben bahnt. Ganz entgegen seinen Vorstellungen sind seine Söhne Biff und Happy keine erfolgreichen Geschäftsmänner geworden. Im Grunde sind sie nicht weniger erfolgreich als er. Er, der davon geträumt hat, ein allseits beliebter Handlungsreisender zu sein, dessen harte Arbeit in all den Jahren sich im Alter auszahlen wird. Doch nicht nur seine Mißerfolge und seine Kündigung, auch der Erfolgrdruck, der auf den Söhnen lastet, wird zur Belastungsprobe für seine Familie. Willy flüchtet sich in seine Phantasien und sieht schließlich keinen Ausweg mehr...
Arthur Millers 1949 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneter Welterfolg trifft auch heute noch den Kern der Zeit in einer Gesellschaft, die Leistung mit Überlastung und Erfüllung mit Karriere verwechselt.
// Regie: Peter Bernhardt
Ausstattung: Monika Maria Cleres
Dramaturgie: Nadja Gebhardt
Mit: Olivia Sue Dornemann, Ingrit Gabriel, Eva Steines; Tobias Bode, Ulrich Bosch, Jürgen Brunner, Gerald Leiß, Eckhart Neuberg, Thorsten Pecher, Volker J. Ringe, Patrick L. Schmitz
Premiere: 24. Januar 2009 | 19:30 Uhr | Großes Haus
Weitere Vorstellungen:
25., 29. - 31.Januar 2009, 01., 05.-08., 18. , 20. -22. Februar 2009
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THEMENABEND REALITÄTSFLUCHT
PRESS ESCAPE TO EXIT
Die beiden Premieren im Januar Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden und Holger Schobers Hikikomori beschäftigen sich mit dem Thema Eskapismus. Die Realität der beiden Hauptprotagonisten Willy Loman und H ist nur durch die Flucht in eine Scheinwelt der Wahnvorstellungen und des Second Life zu ertragen. So unterschiedlich der Fluchtentwurf ist, so sehr ähnelt sich die Intensität und Motivation der diesseitigen Welt entfliehen zu wollen und so utopisch ist für beide die Rückkehr in die Wirklichkeit.
An unserem Themenabend diskutieren wir mit den Regisseuren Peter Bernhardt, Thomas Lange und dem Videokünstler Johannes Ponader gemeinsam mit Herrn Prof. Dr. Wolstein vom Lehrstuhl Pathopsychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg das Phänomen der Realitätsflucht in gesellschaftlichem Zusammenhang.
28. Januar 2009 | 19:30 Uhr | TREFF