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SCHAUSPIEL

POOL (NO WATER)
// Mark Ravenhill

POOL (NO WATER)

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„Eine Gruppe von Freunden, die sich auf der Kunstakademie eng zusammengeschlossen haben, ist ungeheuer eifersüchtig, als eine von ihnen eine sehr erfolgreiche Künstlerin wird. Sie besuchen sie, und als sie bei einem Unfall schwer verletzt wird, realisieren sie, dass sie sie als Material für ihr nächstes Werk nutzen können.” (Mark Ravenhill).

In dieser scheinbar einfachen Geschichte ist die Rede von der Kunst, den Regeln des Kunstmarktes und den Grundlagen der eigenen Existenz.

Das Stück „Pool (No Water)” kann auch als Modell der Ästhetisierung aller Lebensbereiche, der Inszenierung des Alltags, der behaupteten Ununterscheidbarkeit von Kunst und Leben gelesen werden, als ein Moment des Zusammentreffens von Theater und Aufrichtigkeit. Die Gruppe inszeniert sich als Einheit, sucht die Anerkennung als künstlerisches Kollektiv vor allem im sozialen Bereich. Sie kommt aber erst zur Kunst, als sie dafür ein Objekt gefunden hat: die schwer und bis zur Unkenntlichkeit verletzte erfolgreiche Künstlerin.

Sie halten die Verunglückte für ihr Objekt, das sie willenlos ihrer Inszenierung und Abbildung unterwerfen können. Die ‚Auferstehung’ der Künstlerin ändert jedoch alles.

Regie: Alice Asper
Ausstattung: Thurid Peine
Dramaturgie: Nadja Gebhardt

Mit: Dornemann, Gabriel; Bode, Pielmeier

Premiere: 5. März 2009 | 20:00 Uhr | Studio
Weitere Vorstellungen: 6. - 8., 12.-15., 20.-22. März und 1. - 4. April 2009
 

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