Junges Theater
BASH – STÜCKE DER LETZTEN TAGE
// Neil LaBute
Inszenierung: Joerg Bitterich
Ausstattung: Denise Leisentritt
Mit: Karoline Bär, Olivia Sue Dornemann; Felix Pielmeier
Premiere: 10. Oktober 2010 | 20:00 | Morphclub
Vorstellungen: 15. – 17., 21. – 24., 28., 31. Oktober; 6. + 7. November 2010; 28., 30. + 31. Mai 2011
Dauer: ca. 110 min | Eine Pause
Drei Geschichten, in denen der Tod eine Rolle spielt. Eine Nebenrolle allerdings, denn die Aufmerksamkeit gilt nicht den Opfern. Im Mittelpunkt stehen äußerlich ganz normale, fromme Menschen, die eines Tages eine Entscheidung trafen, die ihr Leben veränderte, indem sie etwas Unrevidierbares getan haben.
In iphigenie in orem stellt der drohende Jobverlust einen Vater vor die Frage, wie er seine Familie weiter ernähren soll. Dann droht auch noch der Verlust seiner Tochter – was alles ändert.
In eine meute von heiligen verbringt eine junge Clique ein Wochenende in New York. Und während die Mädchen nachts in den Federn liegen, haben die Jungs noch etwas im Central Park zu erledigen.
In medea redux besucht eine Frau ihren ehemaligen Lehrer und Liebhaber – und begleicht eine alte Rechnung.
Neil LaBute (das maß der dinge) erzählt drei spannende Geschichten über Schein und Scheinheiligkeit, in denen es stets kommt, wie es kommen muss: ganz anders, als man denkt.
BASH wurde bei den 29. BAYERISCHEN THEATERTAGEN mit dem Jugendjury-Preis für die beste Produktion im Kleinen Haus ausgezeichnet.