Schauspiel
MACBETH
// William Shakespeare
Inszenierung: Walter Weyers
Ausstattung: Uwe Oelkers
Mit: Olivia Sue Dornemann, Iris Hochberger, Nadine Panjas, Eva Steines; Ulrich Bosch a.G., Eckhart Neuberg, Volker J. Ringe, Patrick L. Schmitz, Stephan von Soden, Florian Walter
Statisterie: Johannes Graf, Alwin Hellwich, Vitus und Luis Nixdorf, Leo Thiele
Premiere: 22. Oktober 2011 | 19:30 | Großes Haus
Vorstellungen: 23., 28. – 30. Oktober; 4. – 6., 9. – 13. November 2011
Schulvorstellungen: 27. + 28. Oktober 2011 | 10:00
Düstere Gewitterstimmung im Schottland des 11. Jahrhunderts. Nach dem Sieg gegen die Rebellen beschließt König Duncan, Kriegsheld Macbeth zum „Thane of Cawdor“ zu ernennen. Der jedoch ahnt davon noch nichts, als er zusammen mit seinem Freund Banquo auf drei Hexen trifft. Diese weissagen ihm nicht nur das neue Amt, sondern prophezeien auch, dass er König werden wird. Als dies Lady Macbeth zu Ohren kommt, treibt sie, von brennendem Ehrgeiz und abgrundtiefer, lodernder Gier nach Macht getrieben, ihren Mann dazu an, mittels eines grausamen Plans der Vorsehung auf die Sprünge zu helfen.
„Fair is foul, and foul is fair“ (Gut ist bös', und bös' ist gut), so singen in Shakespeares MACBETH die drei Hexen. Denn nichts ist hier sicher und niemandem kann man trauen. Vor allem nicht sich selbst. Das Stück malt das düstere Bild zweier Menschen, deren Machtgier sie zum Äußersten treibt. Doch was ist der Preis für solch blutigen Machterwerb? Kann ein Mensch diese auf ihm lastende Schuld wirklich ertragen? Macbeth und seine Frau sind als von Ehrgeiz zerfressene Charaktere gezeichnet, die im Zuge ihrer Verbrechen nicht nur ihre Menschlichkeit, sondern auch den Verstand verlieren.
Presse zu MACBETH