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Komödie

BUNBURY oder DAS VERGNÜGEN, ERNST ZU SEIN
// Oscar Wilde

BUNBURY oder DAS VERGNÜGEN, ERNST ZU SEIN | Eigenproduktion 2010/2011Inszenierung: Gerhard Fehn | Ausstattung: Uwe Oelkers

Mit: Aline Joers, Nadine Panjas, Karin M. Schneider, Eva Steines; Jürgen Brunner, Patrick L. Schmitz, Stephan von Soden, Florian Walter

Premiere: 9. Oktober 2010 | 19:30 | Großes Haus
Vorstellungen: 10., 13.-15., 17., 21.-24., 29.-31. Oktober 2010

Dauer: ca. 130 min | eine Pause

 Plakatmotiv BUNBURY

Der Lebemann Algernon Moncrieff hat sich Bunbury als hilfsbedürftigen Kameraden erfunden, um dem gesellschaftlichen Rigorismus seiner Tante Lady Bracknell zu entgehen. All die sozialen Verpflichtungen hindern ihn nur daran, ein unbeschwertes Leben zu führen. Sein Freund Ernst Worthing veranstaltet eine ähnliche Geheimniskrämerei um seinen Bruder Jack.
Die beiden Individualisten tricksen den ordnungsfixierten Verhaltenskodex der viktorianischen Gesellschaft und deren strenge Gepflogenheiten aus: Wenn man „Ernst" heißen muss, um von der Dame seines Herzens erhört zu werden, müssen eben die nötigen Zufälle herbeigeführt werden, um die formalen Konditionen zu erfüllen.

Der Ire Oscar Wilde avancierte kometenhaft zum britischen „Nationaldichter". Seine Stücke changieren zwischen Komödie und Gesellschaftssatire und zeichnen sich durch geschliffene, pointenreiche Dialoge aus. In seinen Stücken parodiert er das Großbürgertum, das er aus eigener Zugehörigkeit bestens kannte. BUNBURY ist Zeile für Zeile gespickt mit Bonmots, die die Zuschauer amüsieren, gleichzeitig aber auch die Oberflächlichkeit der Gesellschaft klar machen.

Probenfoto zu BUNBURY oder DAS VERGNÜGEN, ERNST ZU SEIN

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