rau Müller muss weg
// Lutz Hübner; unter Mitarbeit von Sarah Nemitz
Schauspiel
Inszenierung: Gerhard Fehn
Ausstattung: Jens Hübner
Mit: Iris Hochberger, Aline Joers, Nadine Panjas, Alexandra Sydow a.G.; Gerald Leiß, Stephan von Soden
Premiere: 16. März | 19:30 | Großes Haus
Vorstellungen: 17., 20. + 21., 23. + 24. März; 5. – 7., 26. – 28. April
Die Noten der Schüler der Klasse 4b verschlechtern sich, und das drei Monate vor dem Übergangszeugnis. Es muss etwas getan werden, da sind sich die Eltern einig. Immerhin geht es um die Zukunft der Kinder. „Und weil an Elternabenden nicht nur Eltern um ihre Kinder kämpfen, sondern auch immer die Eltern für sich selbst, ist man sich im Vorfeld des Treffens einig geworden: Es geht darum, die blöden Bälger irgendwie durchzukriegen!“ formuliert Lutz Hübner überspitzt. Als Schuldige kommt nur Frau Müller, die Klassenlehrerin, infrage. Sie scheint überfordert zu sein, mit der Klasse und überhaupt. Fünf Elternteile machen ihr also eine Kampfansage, denn für sie steht fest: Frau Müller muss weg!
Weil es aber selten so einfach ist, wie es scheint, und weil es immer zwei Seiten der Medaille gibt, nimmt der Konflikt schnell andere Dimensionen an.
Lutz Hübner jongliert geschickt mit Klischees, thematisiert aber gleichzeitig die reale Situation an deutschen Schulen. Eine spannungsreiche Komödie mit Tiefgang und überraschenden Wendungen.
Presse zu Frau Müller muss weg